12 Helden gesucht – 45 gefunden (mindestens!)

Kopfhörer auf, melancholische Musik an und kopfüber rein in den Abschluss-Bloggbeitrag. Hm, stopp. Ist melancholische Musik das richtige? Will ich mich wirklich in diese Stimmung hineingeben? Also nicht. Was soll es denn sein?

Währendem ich zwischen Reggae und mundart-Rap schwanke wird mir schlagartig bewusst, wie selbstverständlich ich mittlerweile anwende, von was ich vor einem Jahr noch keinen blassen Schimmer hatte. Mein Alltag besteht sozusagen aus Arbeiten und Abläufen, die ich mir im Laufe dieses Jahres erarbeitet habe.

Zum Beispiel weiss ich jetzt…

…dass ich viel besser mit Musik schreiben kann

…wie ich einen roten Faden in einen Artikel bringen und nicht mehr verlieren kann

…dass Quotes (Zitate) einem Artikel Würze und Glaubwürdigkeit geben können

…wie man selbst eine WordPress-Seite gestaltet und verwaltet

…dass man einem Interviewpartner mit einer persönlichen Frage die Nervosität nehmen kann

…dass es extrem anspruchsvoll ist so zu schreiben, wie man spricht (obwohl Mundart keine Grammatik hat, befolgt man beim Sprechen trotzdem einige Regeln)

…wie man aus einem komplizierten Text eine kurze, verständliche Newsmeldung macht

…dass eine Fernseh-Sendung zu produzieren äusserst aufwendig, aber sehr interessant und abwechslungsreich ist

…und, und, und…

Ich könnte noch unzählige Punkte aufführen und bin mir sicher, dass die Liste trotzdem noch nicht vollständig wäre.

Nebst all dem, was ich in diesem Jahr arbeitstechnisch lernte, konnte ich mich auch persönlich neu kennenlernen, verändern und schlussendlich weiterentwickeln. Zum Beispiel hat sich mein Musikgeschmack enorm erweitert! Rap war für mich vor diesem Jahr ein Fremd- und Pop fast ein Schimpfwort. Doch dank dem vielseitigen und liebevoll ausgewählten Musikprogramm von Life Channel durfte ich auch diese und noch viele andere Sparten kennen und lieben lernen.

Vor allem habe ich aber auch gelernt, über meinen Schatten zu springen. Fast tagtäglich wurden mir neue, herausfordernde Aufgaben anvertraut. Ich schreibe bewusst «anvertraut», denn ich glaube, dass dies einer der Faktoren ist, dass ich hier so viel lernen konnte. Ich wurde nicht nur mit neuen Aufgaben gefordert, sondern auch jeden Tag mit einer grossen Portion Vertrauen, Ermutigung und Wertschätzung überschüttet. Und das von jedem der ca. 45 (festangestellten) Mitarbeiter von ERF Medien.

Zum Schluss bleibt mir also nur noch eines zu sagen: Ihr seid alle meine Helden!

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